Montag, 30. August 2010

IPV zum Anfassen

Hallo,

ein wunderschöner Vorfrühlingstag hat in Melbourne seinen lauf genommen, das bedingt dass es in der Früh herb frisch war, mit sage und schreibe nicht mehr als 3 Grad vermisse ich dann doch die 31 Grad vom letzten Donnerstag in Wien. Egal, das Problem wird die fortschreitende Jahreszeit mit Sicherheit bald lösen. Wenden wir aber die Augen wieder nach Mitteleuropa, wo der Herbst vorprescht.

Im Gegensatz zum hatscherten Shapiro Keyserl vom letzten Freitag haben wir es heute wieder mit einer ast (-genetisch-) reinen Polarfrontzyklone im fortgschrittenen Alter zu tun:



Und mit Fronten:



Aber halt, da hab ich ja die Kaltfront über ein sehr nettes Detail am Satellitenbild gelegt ... nochmal das unverfälschte Bild:



Man beachte den zyklonal gekrümmten dunklen Streifen, an der Stelle, wo ich vorhin das Okklusions- und Kaltfrontzeichen gemacht habe. Da es sich um ein IR Bild handelt und es dort dunkler ist, fehlt dort die ganz hohe Bewölkung... man kann das erklören, zum beispiel mit dem Feld der IPV, der isentropen potentiellen Vorticity in 300 hPa:


Wir sehen, dass in diesem fraglichen Bereich eine IPV Anomalie darüber liegt. Das ist nichts anderes als eindringende, sehr trockene Luft aus der Stratosphäre, die man mit der IPV tracen kann. Diese trockene Luft löst erst einmal alle hohen Wolken auf, unmittelbar nördlich davon sehen wir aber weider ein band mit höherreichenden, also hellen Wolken. Das kommt dadurch zustande, dass dieser trockene Einschub von Höhenluft die Angelegenheit recht labil macht (potentielle Instabilität) und Konvektion und damit wieder Wolkenbildung begünstigt. Wir sehen genau im Bereich des 2. , schmalen Bandes erhöhte Labilität:


Um das Bild abzurunden noch weitere Felder der Höhenströmung...


Vorticityadvektion:


 Höhenströmung:


Die Verteilung der Aequipot in 850 hPa


Und der daraus abgeleitete Frontparameter:




Somit passt alles zusammen wie die Faust aufs Auge... (etwas martialisch, ich weiß).

In den kommenden Tagen wird sich der Kern dieses Tiefs genau über Österreich legen, die Schneefallgrenze sinkt in Mittelgebirgslagen ab.

Die Verlagerung des Kerns genau zu den Ostalpen ist schon aus der Entwicklung der letzten 72 Stunden linear extrapolierbar:




An der Vorderseite des Kerns werden Wellentiefs über Ungarn und die Slowakei bzw. die Ukraine nach Polen ziehen und dort die Überschwemmungsgefahr deutlich ansteigen lassen. Wollen wir hoffen, dass es nicht zu schlimm kommt.

Gruß

manfred

Kommentare:

  1. ich glaube ich bin eine erklärung schuldig seit einiger zeit versuche ich in europa warmes erntewetter zu bekommen auch die meterologen (zum beispiel manfred) sagten besseres bis heißes wetter voraus. aber das gegenteil passiert es wird kälter und regnet mancherorts sogar schwemmt es und es gibt schäden. ich glaube jetzt weiß ich auch warum.
    stellen sie sich vor sie sind reich und sehr mächtig und sie haben einen freund der ihnen sehr am herzen liegt und efüllen ihm jeden wunsch er freud sich darüber natürlich sehr und es macht auch ihnen freude zu sehen was dieser auch anderen hilft. dann fängt der freund aber an zu behaupten dies geschähe allein durch seine "besonderen fähigkeiten".(zitiere mich: "mal sehen was sich machen lässt")(auch mose und aron ging es mal so "sollen wir euch wasser aus diesem felsen schlagen?"... .) es würde ihnen wohl nicht gefallen... . ich glaube hier liegt eine urheberrechts verletzung meinerseits vor denn ich kann alleine gar nichts bewegen. deswegen habe ich schon einmal eine sehr schmerzhafte erfahrung gemacht aber leider wie man sieht nicht gelernt. ich will also ab jetzt nicht mehr sagen mal sehen was sich machen lässt... , sondern: ich will versuchen ob gott jhwh mich etwas machen lässt. das entspricht den tatsachen schon eher und ich bitte das er den bauern hilft endlich das korn vom acker zu holen. tut mir leid das viele andere mit darunter zu leiden hatten. es tut mir leid ich will es künftig besser machen.

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