Montag, 16. November 2009

Mittelfristiger Wettertrend: Weiterhin sehr mild

Die Annahmen von letzter Woche bezüglich des mittelfristigen Wettercharakters haben sich im großen und Ganzen bewahrheitet. Jetzt ist es an der Zeit das ganze unter dem Blickwinkel der aktuellen Wetterlage und der neuen Prognosen der internationalen Wettermodelle zu betrachten.




Die derzeitige Großwetterlage ziegt das Zentrum der Tiefdruckaktivität westlich und südwestlich der Britischen Inseln. Wie auch schon letzte Woche denotiert, lässt dies nur einen Schluss auf das Wetter der kommenden Tage in Österreich zu: Mild, Mild, Mild, Föhn, Föhn, Föhn. Die Persistenz dieser Winterkillerlagen ist uns vor allem aus dem Winter 2007/2008 bekannt...




Weiterhin ist bei uns Südwestströmung dominierend, die Randtiefs ziehen nach Skandinavien und hinterlassen lediglich ein paar Streifschässe, die polare Kaltluft bleibt weit im Norden.




Das geht sogar soweit, dass die atlantischen Tiefs eine Position einnehmen werden, in der sie die Bildung eines starken, warmen Hochs über Mitteleuropa unterstützen werden. Da der stärkste Schneekiller (auch im Winter) die direkte Sonnenstrahlung ist, die hohen Temperaturen ihr übriges tun, gehen wir auf Tage mit Tauwetter bis weit über 2000m zu. Das Schneekanonisieren einzelner Liftbetreiber der letzten Woche war somit quasi für die Fisch bzw. den Fluss.




Während das amerikanische Modell auch bis zum Ende der Vorhersageperiode keine Abkehr vom Südwestwetter zulässt, gibt es im Europäischen Modell zarte Hinweise auf eine Umstellung etwa um den 25 oder 26. November.  Dazu aber mehr, wenn es konkreter werden sollte.

MS

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