Donnerstag, 31. Dezember 2009

Erste Tage 2010: Update

Hallo, (und guten Rutsch !)

in beschränktem Rahmen könnte es spannender nicht sein.

Während die Europäische Modellpalette noch ein mildes Schäuferl nachgelegt hat, bleiben die Amerikaner in ihren neusten Simulationen bei einer recht spannenden Grenzwetterlage in der nächsten Woche. Für das Wochenende ist die Prognose gut abgesichert, da verweise ich auf mein voriges Posting.

Spannend jedenfalls was ab Dienstag passiert: Hier geht das GFS im Moment davon aus, dass die Luftmassengrenze genau über den Zentralalpen liegen wird. Der erfahrene Synoptiker weiß natürlich wie das zu interpretieren ist, meistens endet so eine Prognose damit dass der tiefste Luftdruck, der die Grenze quasi markiert entweder knapp nörldich oder knapp südlich der Alpen liegen wird. Hier lässt sich im Moment noch keine Abschätzung machen, wahrscheinlich würde es so sein, dass die Niederschläge im Lauf des Dienstags vorübergehend im Flachland und einzelnen Tälern kurz in Regen oder sogar gefrierenden Regen übergehen, bevor es mit dem Weiterzug der LMG nach Osten wieder abkühlt und generell wieder Schnee fällt.

Auch danach würde es im Trend bei Tiefs südlich der Alpen bleiben, was mäßig winterliches Wetter mit zeitweiligen Schneefällen und Temperaturen die dem januar gut entsprechen, weitergeht.

Natürlich kann man die Europäer nicht außer acht lassen, es handelt sich um eines der besten, wenn nicht sogar das beste Wettervorhersagemodell der Welt... aber eben mit zeitweiligen Macken. Diese Macken haben die Performance des EZ gegenüber dem GFS in den letzten Wochen eher schwach ausfallen lassen, weswegen im Moment eine Höhergewichtung des GFS durchaus eine gewissen Berechtigung (für Europa) hat..

Die Ensembles des GFS stützen im Moment die Spannung zum Dienstag/Mittwoch. Der operationelle Lauf und der Kontrollauf sind die wärmsten Lösungen, die mehrzahl der Ensembles bleibt bei kälteren Lösungen, sodass es durchaus möglich ist, die im Hauptlauf angedachte föhnige Episode ausfällt und es in weiten Landesteilen bei Schneefall und Werten um oder unter 0 Grad bleibt.

ich bin wirklich gespannt welche Modellschiene sich letztendlich durchsetzt.. die Amis oder Europa... offen.


Update USA: Hier sieht die Synoptik nun etwas anders aus, es scheint so zu sein, dass der Nor'easter erst Richtung Sonntag an der Nordostküste zuschlagen wird, das aber gehörig. Mit der Entwicklung einhergeht ein Kaltlufteinbruch über den Mittelwesten und die östlichen Bundesstaaten bis weit nach Süden, sodass in vielen dieser Staaten schon Unwetterwarnungen ausgegeben wurden bzw. damit begonnen wird, Krisenstäbe einzusetzen (Schnee, Eis, Sturm, Frost).

Lg

MS

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