Donnerstag, 10. Februar 2011

Flockenzählen

Hallo,

trotz dem die Umstellung der Großwetterlage ab Freitag wie erwartet vollzogen wird, hat diese Umstellung die denkbar geringste Auswirkung auf den Wettercaharkter in Mitteleuropa. Denn den Schnee wird man bis auf weiteres mit selbstgebauten Flockenzählgeräten, die eine Messskala von 1-10 pro Minute aufweisen sollten, um das Ereignis gebührend abzubilden, suchen müssen.

Die Ausgangslage:


Die schwächelnde Kaltfront, derzeit über Westeuropa erreicht uns ab Freitag Mittag von Nordwesten her, das zugehörige Tief zieht zum Baltikum. Die beiden Tiefs über dem Atlantik steuern nach Norden, und ein nachfolgender Zwischenhochkeil verbindet sich mit dem jetzt schon über Nordskandinavien liegenden Hoch und verstärkt es. Am Samstag in der Früh hat der Kaltluftvorstoss nach Mitteleuropa auch schon wieder seinen Welkepunkt erreicht..

An der Front quer über Österreich wird es dann zeitweise regnen, an ihrem östlichen Rand vorübergehend auch etwas schneien, z.B im Mostviertel, Waldviertel und Teilen Oberösterreichs. Im Westen kommt die Kaltluft nie an. Ganz im Osten ist esw zwar am kältesten, aber auch am trockensten.
An den Folgetagen bleibt die Luftmassengrenze mehr oder weniger inaktiv immer irgendwo in der Nähe von Österreich ... es wird nicht wirklich mild, nicht wirklich kalt, nicht wirklich schön und nicht wirklich windig. S.U.M.P.F.


Auch die Großwetterlage mit dem hohen Druck über Skandinavien sowie Kaltluft über Nordosteuropa bleibt erhalten. Prinzipiell könnte bei so einer Verteiluing eine kräftige Mittelmeerzyklone die Kaltluft anzapfen und eine Einwinterung bringen, ob diese allerdings kommt, ist fraglich. Wettervorhersagen nach Kochrezept funktionieren ja nicht wirklich. Wir wissen es vielleicht ab Samstag oder Sonntag, was sich da nächste Woche tut. Wahrscheinlich eh nix, damit würde der Februar seinem Stil treu bleiben.

Lg

Manfred

Kommentare:

Da kenntat ja jeder kumman ...! Dennoch ... Hier ist Platz dafür :) !