Freitag, 25. Februar 2011

Höhepunkt der Kälte im Osten überstanden ?

Hallo,

bevor ich mich dem in der Überschrift angedeuteten Thema widme, ein kurzer Blick auf die aktuelle Situation. Die Wahrheit bezüglich des Schneefalls in Westösterreich liegt letztendlich, so zeigen es die Beobachtungen, in der Mitte zwischen: Es kummt so gut wie nix und es schneit bis in Mostviertel.  Hierzu haben sich die Modelle gestern im Lauf des Tages auf eine belastbare Variante geeinigt, nämlich die, dass es in Vorarlberg doch für deutlich mehr als nur ein paar cm reicht und nach Osten doch bis in den Innsbrucker Raum Flocken fallen werden.


Die Niederschlagsmengen der letzten 12 Stunden:



Beispielsweise sind in Bludenz schon 13 L/m² zusamengekommen, das als bazerter Schnee bei Werten ganz knapp über 0, in Brand 9, dort als pulvriger Schnee.  Damit passt die Modellvorhersage von gestern einigermaßen ...


wobei im Modell der Tälereffekt zu stark modelliert wird.

Auf dem Satellitenbild muss man nach der Front schon ganz genau suchen:



.. da fast nur noch tiefe und ein paar mittelhohe Wolken involviert sind.

Kälte... die letzte Nacht war im Osten schon ein paar Grad milder, als die davor..



.. und der Trend setzt sich über die kommenden Tage fort, da sich der Kern der Kaltluftmasse im Osten von uns wegbewegt. Und den Effekt den die Sonnenstrahlung um diese Zeit auf die bodennahen Luftmassen haben kann, wenn weitere Kaltluftadvektion fehlt, den sollte man nicht unterschätzen, denn immerhin kommen zur Mittagszeit, sort wo die Sonnen durchkommt schon ein paar 100 W/m² mehr an als im Dezember:


.. und zumindest bis zum Wochenbeginn kommt es zu keiner nennenswerten Kaltluftadvektion mehr, aber auch zu keiner von Warmluft, sodass die Nächste zwar oft frostig bleiben, tagsüber aber in den tieferen Regionen schon ein dickes + vor der Zahl stehen wird, z.B am Sonntag:

Minimum:


Maximum:

Ob das so bleibt, die Frage stellen sich viele, auch Frühlingsliebahber wie ich. Es zeichnet sich in den meisten Modellen kein Trend zur Umstellung auf eine Süd- oder Westwetterlage an, im Gegenteil, gerade im GFS könnte uns zur Wochenmitte abermals kalter  russischer Atem erwischen. Das GFS bleibt bei einer tendenz zur Bildung von Kaltlufttropfen im Nordosten und Osten von Österreich, die retrograd unter einem Skandinavienhoch nach Westen wandern. Keine besonders erbauliche Wetterlage für Anfang März...

na man wirds sehen ... eine vorübergehende Erwärmung , auch wenn sie nicht drastisch ausfällt, sollte die Heizkosten ebenso vorübergehend senken.

Lg

Manfred

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