Dienstag, 12. Januar 2010

Betrachtung der Nordhemisphäre, Wettertrend

Hallo,

fangen wir heute mit einem Blick auf das aktuelle Satellitenbild an






Ganz markant natürlich die exemplarisch schöne Zyklone südwestlich von Irland. Über Kontinentaleuropa hingegen tut sich nicht viel, an mehreren Stellen schwirren noch die reste der entleibten Daisy herum und sorgen hie und da für Schneefall. Nichts zu sehen über dem Nordmeer, denn da liegt ein sattes Hoch.

Ein Billigsdorfer Redakteur hätte dieses Hoch übersehen und gemeint, dass das Atlantiktief wohl schnell zu uns hereinziehen wird. Falsch.....

Schauen wir uns mal die ganze Nordhemisphäre an, in der schon bekannten Darstellung



(Erst mal Europa suchen, ist bei ca 6 Uhr). Was auf dem Sat-Bild so unscheinbar aussieht ist in den Atmosphärenparametern temepratur und Druck gut ausgeprägt, es handelt sich um ein blockierendes Hoch über dem Nordmeer und Südskandinavien.  Nur aus dieser Darstellung wird klar wo das Atlantiktief in den nächsten Tagen nur hin kann, nämlich nach Norden, um das Hoch herum, es wird uns in Österreich also nicht weiter behelligen. der nachfolger, auf dem Satbild als kleine Welle angedeutet,m wird geradewegs ins Mittelmeer marschieren und uns am Freitag höchstens nur streifen.

Generell sieht die Zirkulation auf unserer Seite der Nordhalbkugel ziemlich gestört aus. Was geschehen wird ist dass sich das Skandinavienhoch unter freundlicher Mitwirkung des starken Tiefs östlich von Kanada weiter vesrtörken wird und Mitteleuropa damit vom Atlantik weiter abschotten wird. Aufgrund der Position der Hochachse ist das bei uns aber generell mit Hochdruckwetter und Absinken verbunden, sodass wir zwar kalten, aber trockenen zeiten entgegen gehen. In den Niederungen wird wohl oder über auch Hochnebel seine Ehre erweisen.

Die ganze Angelegenheit wird als recht stabil und statinör simuliert, sodass es wahrscheinlich ist, dass sich diese Grosswetterlage auch mit kleinen Änderungen in die nächste Woche hineinzieht.

Was sicher ist, ist dass die Kältewelle in Grossbritannien und Irland rasch zu Ende gehen wird, und der Schnee dort weitgehend schmelzen wird, da der Wind dort ab morgen Abend von Südost auf West bis Südwest dreht und damit die Atlantiksuppe die Insel überflutet. Hoffentlich nicht wörtlich.

Lg

MS

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