Donnerstag, 14. Januar 2010

Feedback...

Hallo,

vielen Dank für das Feedback, möcht ein bissl was dazu sagen. Als ehrliche Haut: na ja, 100% ehrenamtlich ist das Engagement im im Sinne der Wahrheit nicht, da ich durch meine Position ziemlich stark mit den Services von UBIMET verbandelt bin, und hier z.B auch auf einen großen Pool an Daten und Modellen etc zugreifen kann.

Der Sinn des Weblogs ist der, dass ich mich außerhalb der Arbeitszeit täglich sowieso privat immer 2, 3 Stunden mit aktuellen Wetterkarten und Wetterphänomenen beschäftige, und mir das Aufbereiten der Ergebnisse eigentlich Spaß macht.

Würd ich damit die Zielgruppe der Meteorologen ansprechen wollen, würd ich an einen Verteiler meiner Firma mailen oder in einem der großen deutschen Wetterforen meinen Senf abgeben. Ich hab dort aber in den angesprochenen Foren sehr oft das Gefühl, dass die eh alles selbst und besser wissen. Deswegen hab ich mir überlegt, die Inhalte hier in einer Art aufzubereiten, sodass jemand mit Hausverstand den Dingen folgen kann, ohne eine speziell meteorologische oder naturwissenschaftliche Ausbildung genossen zu haben. Einige prinzipien in der Meteorologie, und da sogar die wichtigsten sind in ihrem Umfang prinzipiell logisch und nachvollziehbar zu formulieren (Prinzip des Ausgleichs, Massenerhaltung, Impulserhaltung etc pp.).

Der Hund liegt hier dann im Detail, nämlich in der exakten quantitaiven Beschreibung der Zusammenhänge, abgeleitet von der Thermodynamik und Mechanik in Form mehr oder weniger komplexer Differentialgleichungen. Das muss hier wirklich nicht sein, macht mir ja selbst keinen Spass. Der mathematische Formalismus, damit mich niemand falsch versteht, ist aber ungemein wichtig, denn nur wer diesen beherrscht, kann meteorologische Phänomene erklären, ohne den Formalismus zu bemühen. (meine Meinung).

Die Anregung mit der Schneefallgrenze beim nächsten Schneefall nehm ich gerne auf , daqs kann auch eine gute Gelegenheit sein, zu erklären wie man die überhaupt abschätzen kann, von simplen bis zu etwas komplexeren Methoden, und wo der Hund und die Fehlerquellen dabei begraben liegen. So wie ich die Vorhersagen aber sehe, wird das noch ein Zeitl dauern, bis man wieder mehr als 3 Flocken zu Gesicht bekommt.

Eins noch: Aus der Diskussion um die Qualität verschiedener Wetterdienste im Vergleich untereinander möchte ich mich wegen Vorbelastung im Sinne des Blogs raushalten, wer also etwas über die ZAMG oder andere Wetterdienste erfahren möchte, muss sich selbst auf Erkundungstour machen. Wer Fragen zu unserem Service hat, kann sich gern bei mir per Mail melden... Post

Lg

MS

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